Berlin-Spandau

Artwalk durch Berlin-Spandau

ARTWALK-Kunst-Kalender durch Berlin-Spandau

Der neue Kalender zeigt die schönsten Motive des ARTWALKS durch Berlin-Spandau als impressionistische Airbrush-Kunstwerke im Stile van Goghs.

Zum ARTWALK Berlin-Spandau gibt es jetzt einen passenden Monatswandkalender.
Der hochwertige Kalender „Berlin-Spandau Impressionen 2016“ zeigt die schönsten Motive des künstlerischen Streifzugs durch den Bezirk als impressionistische Airbrushs im Stile Vincent van Goghs.

Berlin-Spandau (1)

Kalender-Deckblatt

Kennen Sie Berlin-Spandau?

Ob Berliner oder Spandauer – die Antwort fällt womöglich anders aus, wenn Sie den neuen Kalender „Berlin-Spandau Impressionen“ von Ralph Kähne gesehen haben.

Der Künstler aus Wandlitz und Schöpfer der ARTWALK-Serie – den künstlerischen Streifzügen durch Berlin – präsentiert hier ein Spandau, wie Sie es vielleicht noch nicht gesehen haben.

Der Kalender zeigt nämlich Motive des Bezirks als impressionistische Airbrush-Kunstwerke voller Farben und Vielfalt.

 

 

Berlin-Spandau (2)

Deckblatt 2 mit Motivübersicht

Um den Stil genauer zu beschreiben, bedient sich der Künstler gern eines Zitats seines großen Vorbildes Vincent van Goghs:

„Statt zu versuchen, genau das wiederzugeben, was ich vor Augen habe, bediene ich mich der Farbe viel willkürlicher, um mich kraftvoll auszudrücken.“

Der hochwertige Monatswandkalender verfügt über 14 Seiten und Spiralbindung mit transparenter Abdeckung.

Er ist ab sofort im DIN Querformat A3 für € 19,95 erhältlich.

Beitrag im Spandauer Volksblatt

Mit der Kunst zu Fuß durch Spandau

Art Walks für die Gesundheit und die Schönheit

Quelle: Spandauer Volksblatt, 05.08.2015

(für Vergrößerung bitte auf die Abbildung klicken)

Artikel Spandauer Volksblatt

 

Bis bald, Spandau!

Um ein Buch zu schreiben, eine Tat zu vollbringen, ein Bild zu malen, darin Leben ist,
muss man selbst ein lebendiger Mensch sein.

Vincent van Gogh (1853 – 1890)

Bis bald, Spandau!Wir gehen am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal entlang und genießen diesen herrlichen Uferweg und den Blick.

Am Saatwinklersteg werden wir den Kanal überqueren und damit von Spandau nach Reinickendorf in den Ortsteil Tegel wechseln.

 

Wir betreten damit bekanntes Terrain. Denn unser erster Band mit dem „gesunden Streifzug von Berlin-Wedding nach Tegel“ führte uns schon bis hierher nach Saatwinkel und weiter ins Tegeler Zentrum.

Unsere Zähler am Gürtel zeigen fast 15.000 Schritte.

Mehr noch aber als die wohlige körperliche Erschöpfung haben wir das Gefühl, dass unsere Köpfe randvoll sind mit vielen neuen Eindrücken und Impressionen von unserem heutigen ART WALK.

Ja, Spandau hat das ganz besondere Etwas. Bekannte Sehenswürdigkeiten wechseln sich ab mit versteckten Kleinoden und atemberaubender Schönheit in scheinbar ganz alltäglichen Dingen.

Spandau und Eiswerder haben sich aber auch als Stadt im Wandel präsentiert. Vieles ist im Entstehen begriffen, ohne dass Authentizität und Originalität dabei verloren gehen.

An der Bernauer Straße müssen wir nicht lange auf den Bus warten.

Bis bald, Spandau, wir kommen wieder!

Havel Ecke Tegeler See

Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.

Vincent van Gogh (1853 – 1890)

Havel Ecke Tegeler SeeWir haben den Hohenzollernkanal, den heutigen Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal erreicht.

Unsere Schrittzähler zeigen gut 13.000 Schritte. Wir haben also seit heute früh etwa zehn Kilometer zurückgelegt. Mittlerweile sind fast fünf Stunden vergangen. Etwas länger als ursprünglich geplant. Aber nichts von dem, was wir heute gesehen und erlebt haben, möchten wir missen.

Hier an dieser Stelle mündet der Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal in die Havel und der Fluss selbst öffnet sich zum Tegeler See.

Wir erkennen den Großen Wall, umgangssprachlich auch Helgoland genannt.

Die unbewohnte und baumbestandene Insel steht unter der Verwaltung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, dessen Jugendamt hier die Zelterholungsstätte Großer Wall betreibt.

Während der Große Wall noch zu den Havelinseln zählt, gehört die deutlich größere Insel Valentinswerder schon zu den Inseln im Tegeler See.

Mit gut 130.000 Quadratmetern ist sie die zweitgrößte Insel im Tegeler See und nur unwesentlich kleiner als Eiswerder.

Allerdings ist die im Privatbesitz befindliche Insel anders als Eiswerder kaum bewohnt. Hier residieren dauerhaft nur eine Handvoll Insulaner.

Wassergrundstück

Ich wähle bewusst den Hundeweg, ich bleibe Hund, ich werde arm,
ich werde Maler, ich will Mensch bleiben – in der Natur.

Vincent van Gogh (1853 – 1890)

WassergrundstückUnmittelbar hinter der Kleinen Eiswerderbrücke biegen wir links ab.

Der Weg entlang der Havel ist Fußgängern und Radfahrern vorbehalten.

Obwohl das Wetter mittlerweile prima ist und der Herbst sich von seiner allerbesten Seite zeigt, ist der herrliche Weg nicht überfüllt.

 

Im Gegenteil. Nur wenige Radfahrer überholen uns freundlich grüßend.

Die wenigen Fußgänger, die wir sehen, führen ihre Hunde Gassi und sehen eher missgelaunt aus.

Ganz anders die Hunde, die spielen, herumtollen und Natur als auch Herbstsonne richtig genießen. Hunde sind eben Bewegungstiere.

Aber wer sagt eigentlich, dass unser Innerer Schweinehund nicht auch in erster Linie Hund ist und Auslauf braucht?

Wir zumindest sind davon fest überzeugt. Der Innere Schweinehund muss nicht überwunden und zu irgendetwas gezwungen werden.

Er will doch auch nur spielen, herumtollen, laufen – wie jeder normale Hund.

Wir haben die Spandauer-See-Brücke erreicht. Links erkennen wir die Liebesinsel.

Wir unterqueren die Brücke und gelangen auf die Spandauer Havelpromenade, der wir folgen bis zum Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal.

High Noon

Ein Gemälde ist eine Brücke, welche den Geist des Malers mit dem des Betrachters verbindet.

Ferdinand Victor Eugène Delacroix (1798 – 1863)

High NoonÜber die Große Eiswerderbrücke, die die Insel mit dem Spandauer Ortsteil Hakenfelde verbindet, haben wir den Eiswerder erreicht.

Die gut 2000 Meter lange stählerne Bogenbrücke wurde zwischen 1901 und 1903 erbaut.

Über die Kleine Eiswerderbrücke verlassen wir den Eiswerder wieder.

Die Brücke macht ihrem Namen alle Ehre. Sie ist so schmal, dass keine zwei Autos nebeneinander passen.

Wir fragen uns, wie das Problem gelöst wird, wenn Eiswerder boomt, und der Verkehr dichter wird.

Wahrscheinlich muss dann die alte weichen und eine neue Brücke her, was sehr schade wäre. Denn gerade diese kleine Brücke hat es uns angetan.

Apropos Brücken … Berlin rühmt sich, mehr Brücken zu haben als Venedig. Böse Zungen behaupten, das liege daran, dass die Berliner die im Mund mitzählten.

Tatsächlich hat die Spreestadt fast 1000 Brückenbauwerke aus verschiedenen Stilepochen.

Jenseits der Brücke beginnt die Kleine Eiswerderstraße.

Nach kaum hundert Metern erreichen wir die CCC Filmstudios von Arthur Brauner. Hier werden seit mehr als 60 Jahren Filme produziert.

Während der Goldenen Fünfziger Jahre waren 500 Mitarbeiter in den CCC Filmstudios beschäftigt.

Eiswerder im Wandel

Wenn wir die Menschen nur so nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter;
wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten,
so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Eiswerder im WandelUnser Abstecher über die größte Insel der Oberhavel nähert sich dem Ende.

Wir werfen ein letzten Blick auf das boomende Eiswerder. Am Ende der Eiswerderstraße, am östlichen Zipfel der Insel, wird ein weiteres neues Bauprojekt realisiert.
Hier steht der frühere Reichsgetreidespeicher. Er ist das höchste Gebäude der Insel Eiswerder.

Jetzt entsteht daraus ein Loft für Gewerbetreibende.

In der Tat könnte die Balance zwischen Metropole und Natur gelingen.

In scheinbar immer turbulenteren und hektischeren Zeiten wird das Thema Work-Life-Balance, die ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Privatleben, zunehmend wichtiger.

Es geht darum, die richtige Dosis zu finden.

Das betrifft nicht nur das Worklife, sondern auch die Fähigkeit, Routinen zu hinterfragen und sich Zeit für sich und seine Gesundheit zu nehmen.

Denn letztlich wird es in Zukunft auch darum gehen, neue Wege für sich zu finden, elegant und effektiv Beruf mit Bewegung, Familie, Hobby und Gesundheit in perfekter Weise zu harmonisieren.

Mit diesen Gedanken verabschieden wir uns von Eiswerder und versprechen, die Insel im Wandel bald wieder zu besuchen.

Fischen im Spandauer See

Ich glaube nicht, dass es irgendetwas auf der ganzen Welt gibt,
was man in Berlin nicht lernen könnte – außer der deutschen Sprache.

Mark Twain (1835 – 1910)

Fischen im Spandauer SeeNördlich der Spandauer Schleuse ist die Havel sehr breit und ähnelt vielmehr einem See als einem Fluss, wie die Spree weiter flussabwärts.

So war es naheliegend, diesen Teil der Havel als Spandauer See zu bezeichnen. Das geschah offiziell aber erst 1997.

 

Er erstreckt sich von der Schleuse und der nebenan liegenden Zitadelle im Süden bis zum Hohenzollernkanal im Norden.

In Havel und Oberhavel liegen darüber hinaus einige der schönsten Inseln.

Man mag es kaum glauben, aber in Berlin gibt es etwa 70 Inseln, von denen 34 einen Namen tragen.

In der Havel sind das neben Eiswerder noch Großer Wall, Kleiner Wall, Pionierinsel, sowie Lindwerder, Imchen, Kälberwerder, Pfaueninsel, Schwanenwerder.

Einige sind nur auf dem Wasserwege erreichbar, andere wiederum dürfen gar nicht betreten werden – zumindest nicht von Menschen.

Manche tragen auch eine Zusatzbezeichnung. So ist der Kleine Wall etwa 300 Meter nördlich von Eiswerder auch als Liebesinsel bekannt.

Die von Pappeln, Linden, Kastanien und Ahornbäumen bestandene Insel ist in Privatbesitz. Die Erstbezeichnung ist militärischen Ursprungs.

Aber auch der Zweitname Liebesinsel soll sich bereits in dieser Zeit gebildet haben, da die Soldaten die Insel als Liebesnest nutzten.

Pionierinsel

Der Maler malt eigentlich mit dem Auge;
seine Kunst ist die Kunst, regelmäßig und schön zu sehen.

Novalis (1772 – 1801)

PionierinselEiswerder wirkte lange Zeit irgendwie vergessen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg dienten die verbliebenen Hallen und Flächen auf dem Eiswerder als Lagerungs- und Umschlagplatz für Getreide.

Auf dem Salzhof wurden Tanklager errichtet. Von 1953 bis 1990 lagerte hier der West-Berliner Senat die erweiterten Senatsreserven.

Die Rhenus AG & Co. KG errichtete auf der Insel einen Lokschuppen und eine Wartungsgrube und übernahm 1988 von hier aus die Betriebsführung der Siemens-Güterbahn.

Auch einige Bootsclubs siedelten sich hier an.

Irgendwann wurde schließlich der Eiswerder wieder entdeckt, nicht nur von Künstlern und Medienmachern.

Idyllische Wanderwege an den Ufern der Insel mit bestem Blick aufs Wasser zeigen auch, dass sich hier eine Menge tut.

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusehen, dass auch der Eiswerder spätestens mit dem Aus für den Flughafen Tegel einen weiteren Boom erleben wird.

Jetzt sind die Geräuschemissionen der startenden Flugzeuge vom Flughafen Tegel an manchen Tagen zum Teil noch beachtlich. Aber auch das gehört zu Spandau.

Genauso wie die unter Naturschutz stehende kleine Pionierinsel, die nur von Bibern bewohnt wird.

Noch liegt einiges brach

Man muss seine Ideen verwirklichen, sonst wuchert Unkraut darüber.

Jean Paul (1763 – 1825)

Noch liegt einiges brach„10.000 Schritte im Land der Ideen – Kluge Köpfe laufen“, so lautet der Titel des Projekts, das 2008 von der Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde ins Leben gerufen wurde.

Ziel ist es, Menschen zu mehr Bewegung im Alltag zu motivieren und auf diesem Wege die Gesundheit zu verbessern.

 

Traurige Wahrheit ist aber, dass 10.000 Schritte am Tag leider von den meisten Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern nicht einmal annähernd erreicht werden.

Ein typischer Sitztäter, z.B. ein Büroangestellter oder Manager, kommt an einem durchschnittlichen Arbeitstag nur auf etwa 2.000 bis 3.000 Schritte.

Tatsächlich aber schätzen viele ihren Bewegungsumfang deutlich zu hoch ein. Ein Schrittzähler gibt hier nicht nur Gewissheit.

Er kann auch dazu beitragen, die Motivation zu steigern, auf das tägliche Pensum zu kommen.

Doch manche wissen oder ahnen zumindest, dass sie sich mehr bewegen müssten, schaffen es aber dennoch nicht.

Nicht selten fehlt einfach auch die Motivation, sich „nur“ aus Gründen der Gesundheit mehr zu bewegen.

ART WALKS können einen entscheidenden zusätzlichen Anreiz für mehr Bewegung liefern. Sie können dabei helfen, die Umgebung mit anderen Augen zu sehen und neu für sich zu entdecken.

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